Steinzeitmenschen in Krefeld
Kreishandwerkerschaft: Wie sähe die Welt ohne Handwerk aus?
14.01.2010

"Ohne Handwerk würden wir leben wie in der Steinzeit", meint Hauptgeschäftsführer Paul Neukirchen (2.v.l.), der gemeinsam mit Kreishandwerksmeister Otwin Dewes (Mitte), dessen Stellvertreter Rolf Meurer und zwei als Steinzeitmenschen verkleideten Schauspielern die Imagekampagne des Handwerks vorstellte.
Niederrhein. Steinzeitmenschen schlugen am Donnerstag ihr Lager in Krefeld und Neuss auf. Am Vormittag waren sie am Wiener Café van Gerven im Krefelder Hansa-Centrum zu Gast, nachmittags in den Neusser Rathaus-Arkaden. Ihre augenzwinkernde Botschaft: "Natürlich geht es auch ohne Handwerk. Hat ja früher auch geklappt."
Hinter der Aktion steckte die Kreishandwerkerschaft Niederrhein Krefeld-Viersen-Neuss. Zwei Tage vor dem Start der bundesweiten Imagekampagne des deutschen Handwerks gab sie damit eine Antwort auf die Frage, wie die Welt ohne Handwerk aussähe. „Ohne Handwerk würden wir alle leben wir in der Steinzeit“, sagte Hauptgeschäftsführer Paul Neukirchen, „denn erst Handwerker ermöglichen auf vielfältige Weise unseren modernen Alltag.“
Mit der Aktion wies die Kreishandwerkerschaft Niederrhein auch auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Wirtschaftszweiges hin. Im Kreis Neuss, der Stadt Krefeld und dem Kreis Viersen haben fast 53.000 Menschen ihren Arbeitsplatz im Handwerk. Es gibt 10.500 Betriebe, die 4.450 junge Menschen ausbilden.
